Dackl trifft Mozart- Frühlingsmusik am Rosenzweigweg

Was hat Wolfgang Amadeus Mozart mit der Formel 1 zu tun? Gar nichts? Dann haben Sie noch nie ein klassisches Instrument wie die Posaune gehört, wenn sie mit Enthusiasmus geblasen und „lang gezogen“ wird. Dann klingt das wie ein aufheulender Motor von Sebastian Vettel, wenn er durch eine scharfe Rechtskurve rast. 

Wieder einmal besuchte uns ein Ensemble des WDR Sinfonieorchesters. Diesmal waren die „Blechbläser“ zu Gast.

Ziel war es auf unterhaltsame Weise mit der Biographie als auch natürlich der Musik von Mozart in Berührung zu kommen. Im Unterricht war der Besuch der Musiker natürlich vorbereitet worden. Dazu hatte uns der Sender zuvor Material zukommen lassen.

Das Musikensemble spielte verschiedene Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, sangen gemeinsam mit den Schulkindern und beantworteten auch Fragen zu ihren Instrumenten.

Das Ensemble erklärte dazu geduldig und mit dem nötigen Schuss Humor klassische Musik, die heute noch immer beliebt ist. Das Team stellte die Blasinstrumente vor, holten tief Luft, pusteten hinein, zeigten, wie Töne erzeugt werden, wie daraus Musik wird, wie der Dämpfer das alles wieder verändert – und die Kinder waren sehr aufmerksam.

Zum Schluss hatten die Kinder auch das Mozart-Lied „Komm, lieber Mai, und mache…“ eingeübt, das sie nun gemeinsam als riesen Kinderchor vortrugen. Und dann gab es schließlich auch noch die schwierige Quiz-Frage: „Wie wurde Mozart von seinen Freunden genannt: Wuppertal oder Wolferl?“ Die Lösung möchten wir hier nicht verraten. Nur so viel: Sie fängt mit W an…

Die Schulkinder – alle hatten gut aufgespasst – gewannen eine große Überraschungstüte von der WDR-Maus. Nach stürmischem Applaus ging es aufgeregt plaudernd hinaus aus der Aula, nicht ohne mit dem Freund oder der Freundin zuüberlegen, was wohl in der Überraschungstüte drin sein mag. Und immer wieder hörte man Sätze wie: „Das war heute eine tolle Musikstunde“, oder „Hoffentlich kommen die nochmal…“